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EAN-Barcode-Validator: EAN-13-, EAN-8- und UPC-A-Codes prüfen

Veröffentlicht 6 Min. Lesezeit
In diesem Artikel

Was ist ein EAN-Barcode?

Ein EAN-Barcode (European Article Number) ist ein weltweit anerkannter Standard zur Produktidentifikation. EAN-Barcodes finden sich auf praktisch jedem Einzelhandelsprodukt und kodieren eine numerische Kennung, mit der Kassensysteme, Warenwirtschaftssysteme und Lieferkettenplattformen jedes Produkt sofort identifizieren können.

Das EAN-System wurde 1977 als Erweiterung des amerikanischen UPC-Standards (Universal Product Code) eingeführt. Heute wird es von GS1 verwaltet, der internationalen Organisation, die Barcode- und Identifikationsstandards für über 100 Länder pflegt.

Die Formate EAN-8, EAN-13 und UPC-A

Die EAN-Familie umfasst mehrere Formate, die für unterschiedliche Produktgrößen und Märkte konzipiert sind.

  • EAN-13 – das weltweit gebräuchlichste Format. Enthält 13 Ziffern: ein 2- bis 3-stelliges Länderpräfix, einen Herstellercode, einen Produktcode und eine einzelne Prüfziffer
  • EAN-8 – eine kompakte 8-stellige Variante für kleine Produkte, bei denen ein vollständiger EAN-13-Barcode physisch nicht auf die Verpackung passt
  • UPC-A – das 12-stellige nordamerikanische Format. Jeder UPC-A-Code lässt sich als EAN-13 darstellen, indem eine führende Null vorangestellt wird
  • GTIN-14 – eine 14-stellige Handelseinheitsnummer, die in der Logistik für Kartons und Paletten verwendet wird und auf demselben Prüfziffernalgorithmus basiert

Kostenlos testen – keine Registrierung erforderlich

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So funktioniert die EAN-Validierung

Die EAN-Validierung verwendet einen gewichteten Prüfsummenalgorithmus, um Übertragungsfehler, Scanfehler und erfundene Codes zu erkennen.

  • Längenprüfung – die Nummer muss genau 8 Ziffern (EAN-8), 12 Ziffern (UPC-A), 13 Ziffern (EAN-13) oder 14 Ziffern (GTIN-14) umfassen
  • Ziffernprüfung – alle Zeichen müssen numerisch sein (0-9), Buchstaben oder Sonderzeichen sind nicht zulässig
  • Prüfzifferberechnung – ausgehend von der rechten Ziffer werden abwechselnde Ziffern mit 1 und 3 multipliziert, die Produkte summiert und geprüft, ob die Prüfziffer die Gesamtsumme zu einem Vielfachen von 10 macht

Häufige Anwendungsfälle

EAN-Barcodes sind für moderne Abläufe im Einzelhandel und in der Logistik von grundlegender Bedeutung.

  • Kasse im Einzelhandel – Kassierer scannen EAN-Barcodes, um Produktpreise, Beschreibungen und Lagerbestände sofort abzurufen
  • Bestandsverwaltung – Lager verfolgen Lagerbestände, indem sie EAN-Codes bei ein- und ausgehenden Lieferungen scannen
  • Validierung von Produktdaten – E-Commerce-Plattformen validieren EAN-Codes, um sicherzustellen, dass Produktangebote mit den tatsächlichen Herstellerdaten übereinstimmen
  • Nachverfolgung in der Lieferkette – Logistiksysteme nutzen GTIN-14-Codes, um Kartons und Paletten durch das Vertriebsnetz zu verfolgen

EAN-Barcodes lesen

Das visuelle Barcode-Muster kodiert die Ziffern über unterschiedlich breite Balken. Wer die Kodierung versteht, kann Scanprobleme leichter beheben.

  • Jede Ziffer wird als Muster aus zwei Balken und zwei Lücken innerhalb einer Breite von 7 Modulen kodiert
  • Der Barcode beginnt und endet mit Randmustern (101) und hat ein mittleres Trennmuster (01010), das die linke und rechte Hälfte teilt
  • Die Ziffern der linken Seite verwenden zwei Kodierungssätze (L und G), deren Kombination die erste Ziffer der EAN-13 kodiert, während die Ziffern der rechten Seite immer die R-Kodierung verwenden

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen EAN und UPC?

UPC-A ist ein 12-stelliges Format, das vor allem in Nordamerika verwendet wird, während EAN-13 der 13-stellige internationale Standard ist. Jeder UPC-A lässt sich durch Hinzufügen einer führenden Null in einen EAN-13 umwandeln. Die meisten modernen Scanner können beide Formate gleichermaßen lesen.

Kann ich meinen eigenen EAN-Barcode erstellen?

Für die Erstellung gültiger EAN-Barcodes benötigen Sie ein GS1-Unternehmenspräfix. Wenden Sie sich an Ihre nationale GS1-Organisation, um ein Präfix zu erwerben. Selbst vergebene Nummern werden von Einzelhandelssystemen nicht erkannt und können mit bestehenden Produkten kollidieren.

Warum weist mein Barcode-Scanner einen scheinbar gültigen Code zurück?

Die häufigsten Ursachen sind Probleme mit der Druckqualität (unzureichender Kontrast, zu dünne Balken), eine beschädigte Barcode-Oberfläche oder eine falsche Prüfziffer. Validieren Sie die Nummer zunächst digital, um Datenfehler auszuschließen.

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