Skip to main content
CheckTown
Konverter

BMI-Rechner: Berechne deinen Body-Mass-Index

Veröffentlicht 5 Min. Lesezeit
In diesem Artikel

Was ist der BMI?

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine einfache Screening-Kennzahl, die den Körperfettanteil auf Grundlage von Gewicht und Körpergröße einer Person schätzt. Der belgische Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelte ihn in den 1830er-Jahren, und der BMI ist heute das am weitesten verbreitete Instrument, um Menschen als untergewichtig, normalgewichtig, übergewichtig oder adipös einzustufen.

Der BMI misst zwar nicht direkt den Körperfettanteil und berücksichtigt weder Muskelmasse noch Knochendichte oder Fettverteilung, doch er bietet einen schnellen und nützlichen Ausgangspunkt, um gewichtsbedingte Gesundheitsrisiken auf Bevölkerungsebene einzuschätzen.

So wird der BMI berechnet

Die BMI-Formel teilt das Gewicht durch das Quadrat der Körpergröße. Das Ergebnis ist eine einzelne Zahl, die den standardisierten Gesundheitskategorien zugeordnet wird.

  • Metrische Formel – BMI = Gewicht (kg) / Körpergröße (m) im Quadrat. Beispiel: 70 kg und 1,75 m ergeben BMI = 70 / (1,75 x 1,75) = 22,9
  • Imperiale Formel – BMI = (Gewicht in Pfund x 703) / Körpergröße in Zoll im Quadrat. Beispiel: 154 lbs und 69 Zoll ergeben BMI = (154 x 703) / (69 x 69) = 22,7
  • Beide Formeln liefern dasselbe Ergebnis – der Rechner übernimmt die Einheitenumrechnung automatisch, wenn du zwischen metrischen und imperialen Einheiten wechselst

Kostenlos testen – keine Registrierung erforderlich

BMI berechnen →

BMI-Kategorien

Die Weltgesundheitsorganisation definiert vier Haupt-BMI-Kategorien auf Grundlage statistischer Zusammenhänge mit dem Gesundheitsrisiko.

  • Untergewicht (BMI < 18,5) – kann auf Mangelernährung, Essstörungen oder andere Erkrankungen hinweisen, die ärztliche Abklärung erfordern
  • Normalgewicht (BMI 18,5 – 24,9) – mit dem statistisch geringsten Risiko für gewichtsbedingte Gesundheitsprobleme verbunden
  • Übergewicht (BMI 25,0 – 29,9) – mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und weitere Erkrankungen verbunden
  • Adipositas (BMI 30,0 und höher) – mit deutlich erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden; weiter unterteilt in die Klassen I, II und III

Grenzen & Einordnung

Der BMI ist ein nützliches Screening-Instrument, hat aber wichtige Grenzen, die man kennen sollte.

  • Unterscheidet nicht zwischen Muskeln und Fett – Sportler und Bodybuilder haben trotz niedrigem Körperfettanteil oft einen BMI im Bereich „Übergewicht“
  • Berücksichtigt die Fettverteilung nicht – Bauchfett birgt höhere Gesundheitsrisiken als Fett in anderen Bereichen, doch der BMI unterscheidet dies nicht
  • Alter und Geschlecht – die BMI-Kategorien wurden in erster Linie für Erwachsene entwickelt; bei Kindern und älteren Menschen können angepasste Skalen nötig sein

Häufig gestellte Fragen

Ist der BMI für Sportler aussagekräftig?

Der BMI kann bei Sportlern und Menschen mit hoher Muskelmasse irreführend sein. Da Muskeln pro Volumeneinheit mehr wiegen als Fett, zeigen muskulöse Personen trotz gesundem oder niedrigem Körperfettanteil häufig einen BMI im Bereich „Übergewicht“. Für Sportler sind der Körperfettanteil oder das Taille-Hüft-Verhältnis oft aussagekräftiger.

Welcher BMI gilt als gesund?

Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 gilt nach WHO-Standards als Normalgewicht. Der optimale BMI hängt jedoch von Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft und individuellen Gesundheitsfaktoren ab. Der BMI sollte eine von mehreren Kennzahlen sein – nicht der alleinige Indikator für die Gesundheit.

Sollte ich für genauere Ergebnisse metrische oder imperiale Einheiten verwenden?

Beide Systeme liefern bei korrekter Berechnung identische BMI-Werte. Verwende das Maßsystem, mit dem du dich am wohlsten fühlst. Der Rechner übernimmt die Berechnung unabhängig von deinen bevorzugten Einheiten.

Verwandte Tools